Unnützes Wissen über Spider-Man

Seit dem 15. Dezember läuft „Spider-Man: No Way Home“ in den Schweizer Kinos. Zu diesem Anlass haben wir uns auf die Suche nach Fun Facts zu der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft gemacht. Viel Spass damit!

Der Bindestrich in Spider-Man

Stan Lee hat Spider-Man erschaffen und schrieb ihn bewusst mit einem Bindestrich. Er wollte verhindern, dass Spidey mit Superman verwechselt wird.

Fliege als Vorbild

Bleiben wir doch gleich bei Stan Lee: Als dieser zu Beginn der 60er Jahre nach einem neuen Superhelden suchte, beobachtete er eine Fliege an der Wand im Büro. Da hatte er die Idee, einen Superhelden zu erschaffen, der die Wände hochgehen konnte. Jetzt brauchte der Held nur noch einen guten Namen. Nach Fly-Man, Insect-Man und Mosquito-Man kam er schlussendlich auf Spider-Man.

Spinne? Nein Danke!

Als Stan Lee seine Idee Marvel präsentierte, fanden die diese aber nicht so prickelnd. Da niemand Spinnen mag, wird doch auch ein Superheld mit den Fähigkeiten einer solchen nicht beliebt sein!? So trafen sie sich in der Mitte und Spider-Man erschien als erstes in „Amazing Fantasy“, einer Comic Reihe die bald abgesetzt werden sollte. Die Ausgabe des Comics verzeichnete überraschend rekordartige Verkäufe und damit wurde Spideys Weg zu einer erfolgreichen Superhelden-Karriere geebnet.

Jung und Knackig

Spider-Man war der erste jugendliche Superheld. Zuvor wurden Jungen vor allem als Sidekicks eines Superhelden verwendet, aber seit Spider-Man können auch Teenager zu Helden werden.

Superkräfte

Es gibt einige Superkräfte der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft, die nicht so bekannt sind. So kann er z.B. seine Stärke um das 10-fache erhöhen und er hat einen Spinnen-Sinn, durch den er Gefahren frühzeitig erkennen kann. Auch über seine Netze gibt es einiges zu wissen: Spider-Man schiesst diese nicht aus den Händen, sondern aus einem Gerät, welches er selber erfand. Daraus kommen unterschiedliche Arten von Netzen hervor. Die Netze halten etwa eine Stunde und verschwinden dann von selbst. Wie praktisch, sonst wäre die ganze Stadt ja bald unter einem Spinnen-Netz gefangen. 😉

Die Sache mit den Frauen

Nachdem Peter Parker seine Superkräfte erhielt, steigerte sich auch sein Selbstbewusstsein. Das machte aus dem Nerd einen Frauenheld. So kam es, dass er vor Mary Jane schon einige Beziehungen hatte. Da gehörte nicht nur Gwen Stacy dazu, sondern u.a. auch seine High-School Flamme Liz Allen, die Daily-Bugle Sekretärin Betty Brant und Black Cat.

Peters Eltern

Ein gut gehütetes Geheimnis bei Marvel ist die Identität von Peter Parkers Eltern. Man weiss mitlerweile, dass die beiden bei S.H.I.E.L.D als Agenten arbeiteten und für die Rettung von Wolverine zuständig waren. Was genau mit ihnen passiert ist, bleibt aber bis heute unbekannt.

Spider-Schwein

In „Die Simpsons – Der Film“ rettet Homer ein Schwein und lässt es an der Zimmerdecke laufen. Das „Spider-Schwein“ gibt es nun wirklich. In einem der neuern Handlungsstränge gibt es verschiedene Spider-Frauen und -Männer, von welchen einer eben eigentlich ein Schwein ist. Er heisst Peter Porker und tritt in der Reihe „The Spectacular Spider-Ham“ auf.

Pleitegeier

1996 musste Marvel Konkurs anmelden. Was war passiert? Sicher war es nicht alleine die Schuld von Spider-Man, aber die Art und Weise, wie das Unternehmen mit dem Superhelden umgegangen war, repräsentiert die damalige Firmenphilosophie ziemlich akkurat. Von 1994 bis 1996 gab es die „Clone Saga“, in welcher es darum ging, dass Spider-Man glaubte, nicht der echte Peter Parker zu sein. Dazu kamen einige weitere unglaubwürdige Klone, welche die Serie zu der am meisten geschmähten Comic-Storylines der Geschichte machten. Marvel zog die Serie aber über mehrere Jahre weiter und so kehrten auch die Fans dem Unternehmen langsam den Rücken zu. Am Boden angekommen, musste sich Marvel nach neuen Einnahmequellen umsehen und kam so auf die Filmbranche, welche das Ende der Krise einläutete.

Casting der besonderen Art

Bleiben wir doch gleich bei den Filmen. Für die Verfilmung von 2002 mit Tobey Maguire in der Hauptrolle wurde von Regisseur Sam Raimi die perfekte Spinne gesucht. Laut Sams Vorstellungen sah die aus wie eine schwarze Witwe, was aber viel zu gefährlich gewesen wäre. So brachte der Entomologe Steven Kutcher diverse Spinnen mit, um die perfekte zu finden. Leider passte die Farbe der Auserwählten nicht, deshalb wurde sie kurzerhand in die Maske geschickt und mit roten und blauen Akzenten „geschminkt“.

Skills

In gleichen Film gibt es eine Szene in der Kantine, in der Peter Mary Janes Essen auf einem Tablett fängt. Dabei ist nicht getrickts worden. Tobey Maguire hat das Tablett an seiner Hand angeklebt, aber der Rest ist reines Können seinerseits und wahrscheinlich gefühlte 200 Takes. 😉

Spidey und Tony

Sowohl das Game „Spider-Man“ für die PlayStation 2 als auch „Tony Hawk Pro Skater 2“ wurden von Neversoft entwickelt. So kam es, dass in beiden Games ein Easter Egg im jeweils anderen versteckt wurde. Bei „Spider-Man“ gibt es ein Plakat, auf welchem „Tony Hawk Pro Skater 2“ abgebildet ist. Zudem spricht Spidey die Zeile „Tony Hawk, mit dem bin ich schon mal geskatet!“ wenn man sich dem Plakat nähert. Beim Skatespiel gab es als Belohnung für ein 100%-iges Durchspielen Spider-Man als spielbaren Charakter geschenkt.

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