Warum Games früher besser waren vs. wieso sie heute besser sind

Fünf Gründe warum Games früher besser waren

Wir sahen alles zum ersten Mal

Eine Wüstenwelt; wow! Eine Eiswelt; krass! Lavalevel; unglaublich! Dem Endmotz dreimal auf den Kopf hüpfen; Wahnsinnsidee!
Es war alles noch eine Überraschung, Standardmechaniken waren noch nicht etabliert; man entdeckte immer wieder neue phantastische Welten und man war geflasht!

Man brauchte Skills, Skills, Skills

Nur durch hartes Training, Level auswendig lernen und blitzschnelle Reflexe konnte man ein Spiel meistern.
Es gab entweder keine variablen Schwierigkeitsgrade oder wenn doch, dann sah man nur einen Bruchteil des Spiels (hat jemand Castle of Illusion gesagt?)

Apropos

Es gab geniale Disney Jump’n’Runs. Quackshot, Castle of Illusion, Magical Quest, Aladdin… nie waren Disney Spiele besser oder schöner.

Hüllen, Booklets, Verpackungen

Wie auch bei Plattencover, waren die Artworks auf Spieleverpackungen kleine Kunstwerke, welche die Gamer auf die Spiele „gluschtig“ machen wollten. In den Booklets wurde die Geschichte erklärt, Figuren vorgestellt, geheime Tricks preisgegeben.

Es wurden keine Spiele auf Marktforschungsdaten produziert

Die Programmierer waren einfach Nerds, die Spiele machten, auf die sie Bock hatten und das merkte man der Software an. Es gab kein „Unsere Zielgruppenanalyse hat ergeben, wir müssen einen dreiköpfigen Affen einbauen“ –Gedöns. Ron Gilbert hat Bock auf einen dreiköpfigen Affen? Dann mal los…(und ja, es existieren keine dreiköpfigen Affen ihr Landratten!)

Spezialpunkt

Deine Mutter wurde nicht beleidigt, da sie sich im Nebenraum befand und alles gehört hat!

Fünf Gründe warum Games heute besser sind

Grafik

Ja es ist offensichtlich und auch ja, Grafik ist nicht alles. Aber meine Güte, sehen Spiele heute gut aus. Die Tatsache, dass wir bereits 2001 erstaunt auf den Bildschirm geschaut haben und der Meinung waren „Was wollen die in Zukunft noch besser machen, dass sieht doch jetzt schon aus wie echt“ macht die heutige Grafik noch beeindruckender.
Unvergessen auch die Aussage eines Kollegen (um 1993 rum) „Es wird nie ein Mario in 3D geben, da dies schlicht zu viel Rechenleistung brauchen würde!“

Man kann praktisch immer und überall Speichern

Ist das schön und bequem und komfortabel. Keine Passwörter, keine Saveräume, einfach Knopfdrücken und Spielstand sichern.

Stichwort Barrierefreiheit

Du bist farbenblind und hast deshalb Probleme beim Zocken? Linkshänder oder vielleicht fehlt dir eine Gliedmasse. Heute dank diverser Einstellungsmöglichkeiten und Peripherie kein Grund mehr, auf Telespiele verzichten zu müssen – Grossartig!

Durchaus noch ausbaubar aber bereits merklich besser: Der Umgang mit erwachsenen Themen

Damit ist durchaus nicht nur S.e.x. auf E.i.n.h.ö.r.n.e.r.n. gemeint, sondern auch psychische Krankheiten, Krieg, Identitätsfindung etc. Die Zeiten, in denen man holde Jungfrauen befreien musste, sind vorbei.

Blockbuster, Triple A, Indiespiele, Visual Novels

Egal, ob du einen Zwergendetektiv mit Tourettesyndrom spielen willst oder ein Oger, der J-Pop Star werden will: die Bandbreite an verschiedensten Spielen und Genres erlauben dir, genau das Game zu zocken auf das du Bock hast.
Schon irgendwie geil, oder?

So und jetzt bist du gefragt:
Zu welchem Team gehörst du? Team Retro oder Team Modern?

3 Kommentare zu „Warum Games früher besser waren vs. wieso sie heute besser sind

  1. „Ein Oger, der J-Pop Star werden will.“ Wie heisst das Spiel und wo kann ich es kaufen?!

    Gefällt 1 Person

  2. Es befindet sich noch in der Konzeptphase…
    Eigentlich wäre als Titel JOger geplant, aber das International Jogger Komitee (IJK) hat sein Veto eingelegt…

    Gefällt 1 Person

  3. Schwierige Frage…
    Da gabs mal Stunts (4D Sports Driving), war wahrscheinlich so 1990. Hab ich absolut gesuchtet. MapEditor, Loopings und alles mögliche.
    Oder Warcraft Orcs & Humans (nicht das Online-Zeux…) ebenfalls fantastisch. Oni… hab ich absolut geliebt… x-mal durchgezockt, gemodded etc.

    Black & White muss natürlich auch genannt werden. Da konnte man z.B. seinen Affen trainieren (nein, der war nicht dreiköpfig). Wenn dir ein Bewohner deiner Insel auf die Nerven ging konntest du Ihn deinem Affen füttern (der Affe war gross :). Mensch nehmen, dem Affen in die Hand geben, Bauch kraulen und weg war der Nerv-Bewohner (man war ja immerhin Gott).
    Ausserdem, die SPIELE WAREN VON ANFANG AN SPIELBAR. Keine x-Updates, Bugs wurden wohl erst später erfunden 😛 Keine Micro-Transactions etc.

    Heute… Grafik bombastisch. Sitze stundenlang an Rennspielen (natürlich mit Lenkrad, Gas, Bremse, Kupplung und Schalthebel), spiele Hellblade und komme mir vor als wär ich auf einem Trip.
    Fallout / Skyrim zermodden auch irgendwie fantastisch.

    Bleibt also eine schwierige Frage. Irgendwie mag ich von beidem was 🙂
    (Kaufe mir aber immer noch die Bluerays… auch wenns keine shcönen Schachteln, Booklets etc. gibt.)

    Ich werd wohl alt…

    Gefällt 1 Person

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