Black Widow – Review (spoilerfrei)

Nach gut zwei Jahren schafft es (endlich) wieder ein MCU Film in die Kinos, und kein geringerer als der Solofilm zum Fanliebling der Avengers: «Black Widow» alias Natasha Romanoff.

Ich muss gestehen, dass mich ihr Charakter schon in den vorherigen Filmen des MCU immer fasziniert hat und ich mich deshalb sehr auf den Streifen gefreut habe. Im Grossen und Ganzen bin ich damit auch sehr zufrieden. 😊

Es beginnt schon mit der Musik. Neben der typischen Marvel-Gänsehautmusik gibt es auch sonst sehr passende und berührende Stücke. Am allerbesten hat mir das «Smells Like Teen Spirit» Cover von Malia J im Intro gefallen. Dieses atmosphärische Cover hat den Inhalt und die Stimmung des Intros perfekt getroffen und widerspiegelt. *Gänsehaut*

Der Cast hat mir auch sehr gut gefallen. Scarlett Johansson als Natasha Romanoff sowieso, aber auch Florence Pugh ging in ihrer Rolle als Yelena Belova total auf. Im Allgemeinen bekamen die «guten» Charakter sehr viel Raum und konnten diesen sehr glaubhaft nutzen. Leider war das bei den Gegenspielern nicht der Fall. Hier hätte ich mir noch etwas mehr Einblick in ihre Taten und Motive gewünscht. So hat man über sie nicht allzu viel erfahren und konnte den Hintergrund leider nicht ganz nachvollziehen.

Insgesamt wurde «Black Widow» eher düster gehalten, was natürlich zur Thematisierung der Vergangenheit der Widows passt. So enthielt der Film im Vergleich zu anderen Streifen des MCU weniger Witze und Pointen. Trotzdem wurden immer mal wieder lustige Sprüche fallen gelassen (vor allem vom «Red Guardian»), von welchen einige aber schwarzen Humor enthielten. Wie bereits gesagt, passt dies aber sehr gut zu der allgemeinen Stimmung und der Farbe des Filmes.

Die Story im Allgemeinen war interessant, an den richtigen Stellen spannend und actionreich, scheute sich aber auch nicht davor, etwas Tempo raus zu nehmen um die Charaktere tiefer in den Fokus zu stellen. Manche Dinge waren sehr vorhersehbar und an anderen Stellen klafften kleine Logiklöcher auf, aber schlussendlich ging alles sehr gut auf und hat mich unterhalten.

Der Film spielt nach «Captain America: Civil War» und vor «Avengers: Infinity War», aber die Story steht für sich alleine und hat keinen Einfluss oder Zusammenhang mit den anderen Teilen des MCU. (Zumindest bisher nicht – pssst, Spoiler!) Leider heisst dies auch, dass man genau weiss, dass nach dem fulminanten Solofilm, Black Widow in Infinity War bei dem Versuch, den Seelenstein zu erhalten, ihr Leben lassen wird (Okay, das war auch ein kleiner Spoiler, aber «Endgame» ist schon zwei Jahre alt und für jeden Marvel Fan Pflicht 😉). Hier hätte ich mir gewünscht, der Film wäre in chronologisch richtiger Reihenfolge erschienen (also vor etwa fünf Jahren). Doch schlussendlich bin ich froh, dass wir diese Geschichte überhaupt zu Gesicht bekommen haben.

Zum Schluss kann ich sagen, dass mich «Black Widow» gut unterhalten hat. Eine interessante Mischung aus Action, tiefgründigen Gesprächen, unbehaglichen Einblicken und einer Prise Humor verleiht Scarlett Johansson einen würdigen Abschied aus dem MCU. So erhält der Film von mir acht von zehn Sternen.

PS: Ja, der Film hat eine Post-Credit-Szene, also schön sitzenbleiben. 😉

PPS: Bald könnt ihr den Film bei uns als DVD oder Blu-ray vorbestellen.

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