Das unumstrittene Highscoreboard: Die besten Päds

Willkommen in der wunderbaren Welt der Ranglisten und Hitparaden.
Es gibt ja nichts Besseres als irgendwas subjektiv zu bewerten und nach „Beste“ oder „Schlechteste“ zu ordnen. Und natürlich ist die eigene Wahrnehmung die einzig richtige Betrachtungsweise und alle anderen sind Noobs, Cheater oder (hier gewünschte „Deine Mutter-Beleidigung“ einfügen“).

Beinahe so alt wie die Menschheit selbst, ist die Frage nach dem besten Controller; umgangssprachlich auch Päd (das „ä“ ist wichtig!) oder Drücki genannt.
Damit ihr euch nicht mehr in Foren mit Leuten rumschlagen müsst, welche falsch liegen, hier die ultimative Bestenliste der Telespieleingabegeräte:

  1. Das NES-Päd

(Ja, ich zieh das mit dem „ä“ jetzt durch!)

Schlicht, zeitlos und der Inbegriff des Zockens.
Es erinnert uns an unkompliziertere Zeiten; ja das Leben war einfach, Gut und Böse klar geregelt und ein Controller brauchte nur A und B Knopf und ein digitales Steuerkreuz.
Keine Sticks die driften, kein Rumble, keine LED-Leuchten und wenn es quer durch den Raum geworfen wurde, beschädigte es alles, was in der Flugbahn stand, ohne selbst nur einen Kratzer abzukriegen.
Das Nokia 3210 unter den Controllern und somit unschlagbar.

2. Das SNES-Päd

Die konsequente Weiterentwicklung des Klassikers, in modernem  geschwungenem Design. Konnte als Bumerang verwendet werden. Mit mehr Tasten damit man auch Street Fighter spielen konnte und ebenso unkaputtbar. Die logische Evolution des meisterhaften Vorgängers.

3. Das PS5-Päd

Ja, ich bin frisch verliebt. Ich mag das Teil wirklich.
Eigentlich stehe ich weissen Controllern sehr skeptisch gegenüber, da Schweisshände auf Schwarz weniger auffällig Schmutz zurücklassen, aber hier sehe ich gutmütig drüber hinweg (Vielleicht, weil es bisher noch an Spielen mangelt, welche meine Hände zum Triefen bringen).
Der Rumble-Effekt ist klasse, die Haptik wunderbar und die Akkulaufzeit wurde verbessert. Mein Stick driftet nicht; und ist das nicht letztendlich das, was zählt?
Was war noch, ach ja, die Schultertasten mit Widerstand… Ich freue mich damit in Gran Turismo 7 um die Kurven zu flitzen.

4. Der Pro-Controller der Switch

(Eigentlich gibt es einen klaren Abzug in der B-Note, einfach weil man es nicht Päd nennen kann…Pro-Päd? Nein, klingt einfach nicht richtig …)
Erstaunlich unspektakulär verrichtet der Pro-Controller zuverlässig seinen Dienst. Eine Akkulaufzeit welche seinesgleichen sucht und die typische Nintendo Robustheit. Generell gilt, nach einem Meteoriteneinschlag gibt es auf der Erde nur noch Kakerlaken und Nintendo-Controller.

5. Das Xbox One / Series X Päd

Klares, unaufgeregtes Design, man hält ihn in den Händen und weiss instinktiv, was zu tun ist. Unzählige Farbkombinationen welche von unglaublich hässlich bis richtig schön abgespaced reichen. Sehr gute Batterie bzw. Akkulaufzeit (Von den Batterien als Standard sollte Microsoft aber wirklich langsam wegkommen).

Spezialpreis für…ach einfach weil ich es kann:

Das Dreamcast-Päd

Ich weiss nicht, wer bei Sega auf die dämliche Idee kam, das Controllerkabel nicht nach vorne sondern in Richtung des Spielers zu legen, aber es klingt nach so einer „thinking outside the box“-Käseidee. Dennoch hat der Controller Charme, liegt nach einer Eingewöhnungsphase durchaus anständig in der Hand, ist weiss und hat zwei Ports für ein externes Rumblepack und eine Visual Memory Card, die über einen kleinen Bildschirm verfügte und auf denen man die kleinen Viecher aus Sonic Adventure züchten konnte.

Text und Bewertung vom ponyhofbesucher

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