Frozen II: Review (spoilerfrei)

Nach 6 Jahren bekommt „Die Eiskönigin“ endlich eine Fortsetzung. Durch den immensen Erfolg des ersten Teils drängt sich aber natürlich die Frage auf, ob der zweite Film da mithalten kann, oder ob er an den hohen Erwartungen zerbrechen wird. Meine Antwort ist ganz klar: Ja, er kann mithalten! Er muss sich weder hinter dem riesigen Erfolg des ersten Teils verstecken, noch werden die hohen Erwartungen enttäuscht. Er kommt ohne Zweifel an seinen Vorgänger ran.

In „Die Eiskönigin 2“ erfahren wir mehr über die Vergangenheit von Anna und Elsa und verlieben uns noch mehr in die Charaktere. Auch Christoph, Sven und Olaf sind natürlich nicht weniger liebenswert wieder mit von der Partie, und vor allem letzterer sorgt immer wieder für Lacher. Hier merkt man auch den Altersunterschied im Publikum ganz gewaltig. Für jeden ist etwas dabei, denn es gibt Witze für die Kleinsten, aber auch solche, bei welchem sich die „Junggebliebenen“ prächtig amüsieren können. Trotzdem ist der ganze Film unerwartet düster gehalten. Es werden immer wieder Probleme und Fragen aufgegriffen, mit denen sich jeder Erwachsene identifizieren kann. Ich war immer wieder überrascht, was für Sorgen aus dem echten Leben im Film eingebaut wurden. Gerade in einem Disney-Film erwartet man solch ernste Themen nicht immer. Doch dieser Mix aus Märchen und Realität ist einfach umwerfend und sehr spannend. Man fühlt sich so gleich viel mehr in die Story rein versetzt. Trotzdem habe ich zu diesem Thema etwas Kleines zu beanstanden, denn Disney hat es sich mit der Story ab und an sehr einfach gemacht. Damit meine ich, dass man für einige Auflösungen ruhig etwas kreativer hätte sein können. Gerade die Antworten und und Konsequenzen dieser düsteren Themen waren sehr märchenhaft. Ein paar Szenen waren hier doch recht unlogisch und sehr simpel abgehandelt. Aber schlussendlich ist und bleibt „Die Eiskönigin 2“ trotz der etwas düsteren Stimmung ein Disney-Film, und da erwartet man ja auch ein Happy End. 😊 Im Grossen und Ganzen gefällt mir die Story aber sehr gut, aus den eben schon erwähnten Gründen von wegen Real-Life Problems. Auch die Musik ist einfach der Hammer. Der Hauptsong (Wo noch niemand war) kommt zwar meiner Meinung nach nicht an den im ersten Teil (Lass jetzt los) ran, doch finde ich ihn auf Englisch und im Original von «Panic! at the Disco» besser als „Let it go.“ Mir gefällt es auch sehr, dass (fast) jeder Hauptcharakter sein eigenes Lied hat und so hervorragend zur Geltung kommt.

Zu guter Letzt muss ich noch etwas loswerden, was wohl nur dem weiblichen Publikum (oder vielleicht auch nur mir?) so ergangen sein mag. Es geht um Elsas Kleid, ich liebe das blaue Glitzerkleid aus Teil Eins. Als ich dann gesehen habe, dass sie im zweiten Film andere Kleider trägt, war ich doch etwas traurig. Doch auch hier bekommen wir ein kleines Happy End, denn am Schluss hat sie ein ganz neues Kleid an, welches sogar noch schöner ist, als das blaue Teil im ersten Film. 😉

«Frozen 2» (denn ehrlich gesagt benutzt doch niemand den deutschen Titel) bekommt von mir 9 von 10 Schneeflöckchen. Ich empfehle jedem, der den ersten Teil geliebt hat, sich auch den zweiten zu gönnen. Ihr werdet nicht enttäuscht! 😊

Hier könnt ihr den Streifen bereits vorbestellen: -> Die Eiskönigin 2

2 Kommentare zu „Frozen II: Review (spoilerfrei)

  1. Guten Morgen Mia
    Ich versehe deinen Kommentar nicht ganz. Möchtest du vielleicht unseren Blog abonnieren, oder den Film bestellen?
    Liebe Grüsse
    Anita vom WoG-Team

    Liken

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