Maleficent – Mächte der Finsternis: Review (spoilerfrei)

Fortsetzungen sind in den meisten Fällen schlechter als ihre Vorgänger! Und mit «Maleficent – Mächte der Finsternis» haben wir nun einen der wenigen Fälle gefunden, bei welchem das eben nicht so ist. Den diese Fortsetzung kann problemlos mit seinem Vorgänger mithalten.

Im ersten Teil wurde die Geschichte von Dornröschen in einer ganz anderen Perspektive gezeigt, doch nun löst sich das Märchen von seinen Wurzeln und wir dürfen in eine ganz neue Welt eintauchen. Eine Welt, in der Menschen und Fabelwesen versuchen, miteinander zu leben. Wobei die Betonung auf „Versuchen“ liegt, denn wie man es sich vorstellen kann, ist dies kein einfaches Unterfangen.

Für die Story dieses Filmes wird vorausgesetzt, dass man den ersten Teil bereits gesehen hat, da hier nicht mehr viel von der Vorgeschichte wiederholt wird. So entsteht eine actionreiche, witzige und grafisch wunderschöne Fortsetzung des klassischen Dornröschens, welche uns nicht mit bereits Bekanntem langweilt. Auch wenn ich zur Story doch noch einige negativen Punkte auflisten muss: So gibt es ein paar Logiklöcher, welche nicht genügend aufgeklärt werden. Mit einer Handlung stellt Maleficent für mich den ganzen ersten Film in Frage, oder zumindest die Auflösung von diesem. Zudem ist und bleibt der Streifen nun Mal ein Märchen. So passt sich das Ende diesem Genre an, auch wenn ich mir hier etwas anderes erhofft hätte. Im Grossen und Ganzen hat mich die Story aber vor allem durch die Spannung sehr positiv überrascht.

Auch die faszinierenden Charaktere, welche durch grandiose schauspielerische Leistung betont werden, führen zu einem unvergesslichen Kinoerlebnis. Maleficent selber finde ich sehr spannend und Angelina Jolie füllt die dunkle Fee erneut mit viel Tiefgang. Der ganze Cast überzeugt nicht nur Hollywoodgrössen wie Angelina Jolie oder Michelle Pfeiffer. Auch Sam Riley als Diaval spielt super und hat einige witzige Szenen. Vor allem zu Beginn des Filmes wird man immer wieder zum Lachen gebracht.

Was man nicht vergessen darf, sind die wunderschönen Bilder. Ich habe mir den Film in 2D angesehen. Zu Beginn merkte man aber sofort, dass der Streifen für 3D aufgenommen wurde, was mich etwas störte, danach verzichtet man aber auf weitere solche Szenen. Die Grafik ist atemberaubend und versetzt einen immer wieder in diese fabelhafte Märchenwelt der Feen. Aber nicht nur die Landschaft, auch die Charaktere wurden sehr schön dargestellt. So habe ich mich noch etwas mehr in Maleficent selber verliebt! 😉

Ich kann «Maleficent – Mächte der Finsternis» also nur empfehlen. Auch wenn es mit den Logiklöchern und dem etwas unkreativen Ende ein paar Punkte zu bemängeln gibt. Die wunderschöne Grafik, die faszinierenden Charaktere und die interessante Welt machen dies auf jeden Fall wieder wett. Der Film erhält von mir 8 von 10 Feenflügeln.

Hier könnt ihr euch den Film vorbestellen: Maleficent: Mächte der Finsternis (Release: 13. Februar 2020)

2 Kommentare zu „Maleficent – Mächte der Finsternis: Review (spoilerfrei)

  1. Und wann gibts den bei wog?

    Gefällt 1 Person

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