The Dark Pictures Anthology: Man of Medan – Preview

The Dark Pictures: Man of Medan angespielt – Horror-Film zum Mitspielen!

Supermassive Games sorgt wieder für Gänsehaut. Nach „Until Dawn“ will euch nun „Man of Medan“, der erste Teil der „Dark Pictures Anthology“, das Fürchten lehren. Unser Partner games.ch durfte zum Anspieltermin nach Hamburg reisen, wo uns das Horror-Abenteuer vor allem mit seinen frischen Multiplayer-Funktionen überraschte.

Interview mit Tom Heaton, dem Game Director von Supermassive Games

Nein, „Man of Medan“ ist nicht der Nachfolger des erfolgreichen PS4-Horror-Abenteuers „Until Dawn“. Darauf besteht das Entwicklerteam von Supermassive Games! In Hamburg präsentierte man eine frühe Version des am 30. August 2019 für Playstation 4 und Xbox One erscheinenden ersten Teils der „Dark Pictures Anthology“. Wir verraten, wieso „Man of Medan“ gerade für Multiplayer-Freunde interessant sein wird.

Anthologie des Schreckens

Mit der „Dark Pictures Anthology“ öffnet Supermassive Games das Buch des Schreckens und erzählt mit „Man of Medan“ die erste Schauermär. Die bislang noch nicht genauer bezifferten Episoden bieten unterschiedliche Schauplätze, Geschichten und Hauptdarsteller.

Lediglich der durch Pip Torrens (u.a. bekannt aus „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ und der Netflix-Serie „The Crown“) dargestellte Kurator taucht immer wieder auf. Er fungiert als Erzähler und hält somit die Reihe zusammen. Allerdings spielen sämtliche Ableger der „Dark Pictures Anthology“ im gleichen Universum. Und wer genau hinschaut, der entdeckt Hinweise, die die Teile miteinander verbinden.

Horror-Abenteuer für Erwachsene

„Man of Medan“ ist kein Vollpreisspiel. Zum Release kostet es lediglich 36,90 CHF und umfasst dabei eine Spielzeit von sechs bis acht Stunden. Allerdings bietet das Abenteuer auch einen hohen Wiederspielwert, da die eigenen Aktionen massgeblich darüber entscheiden, ob einer der Charaktere überlebt oder stirbt. Mehrfaches Durchspielen lohnt sich, da ihr immer wieder über neue Szenen stolpert. Ähnlich wie in „Until Dawn“ lehnt sich Supermassive Games mit seinem interaktiven Film stark an Horror-Klischees an. Die Hauptrollen in dem Abenteuer übernehmen daher fünf junge, attraktive Menschen, die bei einer Bootstour eine gute Zeit haben wollen. Doch es kommt natürlich alles anders.

Zu Beginn ist noch alles in Ordnung bei den fünf Freunden

Denn was ein entspannter Urlaub mit Bier und Barbeque hätte werden sollen, verwandelt sich mit jeder Minute Spielzeit in einen wahren Höllentrip. Die jungen Leute Brad, Alex, Julia, Conrad und Kapitänin Fliss stechen mit der Duke of Milan in See und wollen eigentlich ein versunkenes Wrack erforschen. Allerdings kriselt es schon zu Beginn gewaltig: Alex und Freundin Julia geraten an einander, Conrad baggert Fliss an und als dann auch noch merkwürdig aggressive Fischer dazu stossen, nimmt die Geschichte langsam ihren Lauf.

„Man of Medan“ ist story-lastiger Grusel, der spielerisch einfach gehalten wurde und die Geschichte in den Mittelpunkt rückt. Abseits der Dialogsequenzen durchsucht man gelegentlich die Lokalitäten wie etwa das Schiff oder probiert sich an kleinen Reaktionstests. In einer Szene etwa drücken wir die Aktionstaste im Rhythmus des Herzschlags der eigenen Figur. Spätestens, wenn die Gruppe auf ein verfluchtes Frachtschiff aus dem Zweiten Weltkrieg stösst, ist manch wohlige Gänsehaut garantiert.

Da kommt eine unheimliche Stimmung auf

Lust auf einen Filmabend

„Man of Medan“ ist – im Gegensatz zu „Until Dawn“ – allerdings kein typisches Singleplayer-Erlebnis, sondern wartet gleich mit mehreren Mehrspieler-Modi auf. Die einfachste Variante ist sicherlich die „Movie Night“, also der Filmabend. In diesem suchen sich bis zu fünf Spieler jeweils einen Charakter aus. Danach geht das Gamepad reihum: Jeder kontrolliert die eigene Figur. Texteinblendungen zeigen, wer als nächstes dran ist.

Das Schöne an dieser Variante: Freunde erleben „Man of Medan“ mit all seinen Schockeffekten, der gruseligen Stimmung und den Entscheidungen gemeinsam. Wer die falschen Entscheidungen trifft und stirbt, ist aber zum Zuschauen verdammt. Sehr schade: Im Gegensatz zu Playlink-Spielen wie „Hidden Agenda“ stimmt man aber in diesem Fall nicht direkt ab, sondern diskutiert vielmehr vor dem Bildschirm. Das letzte Wort hat dann aber der aktive Spieler selbst.

Zusammen gruseln, getrennt entscheiden

Wer gerade keine Freunde für den heimischen „Filmabend“ zusammen trommeln möchte, für den lohnt sich der Online-Koop für bis zu zwei Teilnehmer. In diesem Fall erzählt „Man of Medan“ die eigene Geschichte nämlich anders. Beide Spieler arbeiten sich parallel mit wechselnden Charakteren durch die Story: mal interagieren sie miteinander, mal sind wir getrennt. Die Teilnehmer erleben also zwei vollkommen verschiedene Varianten der Geschichte – abhängig davon, wer der Host und wer der Gast der aktuellen Session ist.

Was sich kompliziert anhört, wird beim Anspieltermin in Hamburg klarer. In einer Szene steuern wir etwa Frauenheld Conrad und flirten auf der Duke of Milan grossspurig mit Kapitänin Fliss. Unser Mitspieler hingegen kontrolliert parallel Alex und erforscht mit Freundin Julia das versunkene Flugzeugwrack. Erst im gemeinsamem Gespräch erfahren wir später, was unter Wasser geschah.

An anderer Stelle befinden wir uns gemeinsam an Deck. Sehr schön: Während wir Conrad kontrollieren, belauschen wir einen Disput, den unser Mitspieler als Alex gerade mit Julia austrägt. Laut den Entwicklern ist es sogar möglich, in die Dialoge einzusteigen und das Gespräch aktiv zu unterbrechen. Supermassive Games stellt es uns übrigens frei, ob wir Voice-Chat verwenden oder nicht. Beim Probespiel verzichteten wir darauf und hatten den Eindruck, dass dadurch gerade die spannenden Augenblicke deutlich an Atmosphäre dazu gewannen.

Ersteindruck

Unsere erste Reaktion als die Proberunde nach etwa einer Stunde endete: Wie geht es weiter? Denn gerade als das Spiel so richtig los ging, war unsere Preview-Version vorbei. Und so hat uns „Man of Medan“ am Haken. Das spannende Setting, die gelungene Stimmung und nicht zuletzt die Entscheidungsfreiheiten machten gewaltig Lust auf mehr – egal, ob alleine oder mit Freunden.

Wir bedanken uns bei games.ch und vor allem bei Olaf Bleich für diese fantastische Preview von „The Dark Pictures Anthology: Man of Medan“.

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