X-Men: Dark Phoenix – Review (spoilerfrei)

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Der letzte Film der X-Men Reihe dreht sich um Jean Grey alias Dark Phoenix, welche wir schon in «X-Men: Apocalypse» kennengelernt haben. Bereits dort wurde klar, dass ihre Kräfte immens sind. Nun verliert Jean in «X-Men: Dark Phoenix» immer mehr die Kontrolle über diese Kräfte und richtet so ein vorprogrammiertes Chaos an.

Als ich aus dem Kino kam, fühlte ich mich zwar etwas enttäuscht, doch war ich in den 114 Minuten gut unterhalten worden. Im Grossen und Ganzen würde ich den Film als gut bezeichnen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Bisher fand ich die zwischenmenschlichen (oder zwischenmutantlichen) Konflikte in den X-Men Filmen immer sehr spannend, vor allem zwischen Charles und Erik: Wie beide immer nur das Beste für die Mutanten möchten, aber auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Auch in Dark Phoenix kommen solche Konflikte vor, hier aber vor allem zwischen Charles und Jean. Diese verleihen dem Film eine gewisse Spannung, leider kann er diese aber nicht halten. Denn eine weitere Partei (ich nenne sie mal die böse Partei) mischt sich ins Geschehen ein und lässt die Konflikte von Jean und den anderen X-Men in den Hintergrund fallen. Diese lösen sich dann plötzlich viel zu schnell und ohne schlüssige Erläuterung wieder auf. Für mich persönlich hätte es diese böse Partei gar nicht gebraucht.

Neben einigen spannenden Actionszenen, gibt es auch immer wieder ruhigere Abschnitte, welche den einzelnen Charakteren überlassen werden. Doch ab der Mitte des Filmes, als eben diese böse Partei ins Spiel kommt, wird alles wieder auf den Kopf gestellt. So geschieht vieles zu schnell und unschlüssig. Nicht nur die bereits erwähnten plötzlich gelösten Konflikte, auch kommen einzelne Charaktere gefühlt nicht mehr vor. Was gerade wegen den vielen spannenden und unterschiedlichen Figuren sehr schade ist.

Für mich war Jean auch zu übermächtig. Sie hat keine einzige Schwäche (wenn man davon absieht, dass sie ihre Kräfte nicht komplett kontrollieren kann), was dann auch in einem sehr absehbaren Ende gipfelt.

Mir gefallen die X-Men Filme sehr gut (primär die mit den jungen Schauspielern), und so fühle ich mit den Charakteren auch sehr stark mit. Gerade deshalb finde ich den Film echt gut, denn vor allem die erste Hälfte zeigt viele Szenen und unterdrückte Emotionen in den Reihen der X-Men. Doch wenn man diesen Bezug zu den Figuren nicht hat, verstehe ich, wie man den Film zeitweise etwas lang gezogen finden kann. Wie bereits erwähnt ruiniert die böse Partei den Film in meinen Augen leider wirklich. Nicht das ich die Schauspieler oder deren Leistung schlecht finde, nur wird die Story ab dort zu hektisch und unübersichtlich.

So erhält der Film von mir insgesamt 6 von 10 möglichen X.

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