Doctor Who: Das offizielle Kochbuch

Meine erste Reaktion als Whovian auf dieses Kochbuch war: Das muss ich haben! Doch der zweite Gedanke war: Wann essen denn der Doctor und seine Companions was, dass ich kochen könnte? Naja, ausser den Fischstäbchen mit Vanillesauce natürlich, welche bestimmt schon Kultstatus erreicht haben. Also habe ich das Kochbuch in die Hand genommen und begonnen, die Seiten durchzublättern. Immer wieder musste ich schmunzeln, da viele Ideen wirklich sehr süss (im wahrsten Sinne des Wortes) sind. Aber beginnen wir mal ganz von vorne, denn das Kochbuch ist in diverse Kategorien unterteilt.

Lichtgeschwindigkeits-Häppchen

Hinter dieser Kategorie verbergen sich unter anderem die Fischstäbchen mit Vanillesauce. Aber auch Cyberschmelzies oder ein vegetarischer Schallschraubenzieher finden hier ihren Platz. In dieser Kategorie ist der Schwierigkeitsgrad noch absehbar. Viele machbare Gerichte und bereits ein, zwei, welche etwas anspruchsvoller daherkommen.

TARDIS-Verpflegung

In dieser Kategorie liegt der Schwierigkeitsgrad etwa in der goldenen Mitte. Die Pizza Cassandra (befeuchte mich!) und der Salat aus Dalekinnereinen dienen perfekt zur Einleitung. Die Doctor-Kulären Handmienen, (kartoffelgekrönte Fischpastete) für welche der junge Davros sicher dankbar gewesen wäre, steigern das Level bis zum unmöglichen Rezept des unmöglichen Mädchens (Im Soufflé-Rezept wird keine Milch gebrauch. Ist das normal, oder weiss der Doctor einfach nicht, wie man ein Soufflé backt?).

Diät eliminieren! (sag das schnell und wie ein Dalek…)

Ja, das steht original so im Buch! Diese Kategorie erklärt ganz offensichtlich jeder Diät den Krieg. Aber keinen Zeit-Krieg, eher einen Kalorien-Krieg. Denn nun dreht sich allem um Kuchen und Torten, und somit schiesst der Schwierigkeitsgrad durch die Decke sicher fast bis nach Gallifrey. Da sind die dalektischen Cupcakes das einfachste Rezept. Über die süsse Stille bis zur Pandorica-Überraschung wächst die Anforderung aber doch sehr schnell und sehr stark. Dafür sehen bei perfekter Umsetzung die Resultate umwerfend aus.

Hallo, mein Süsser!

Natürlich verrät auch hier der Titel, worum es geht. Dessertkreationen rund um den Doctor. Leider hofft man hier vergeblich auf eine Einmischung von River Song, doch dafür sind diese Gerichte einfacher zuzubereiten als die Kuchenträume von vorhin. Der Frucht-Gummi des vierten Doctors findet hier seinen Platz, so wie die Adipose. Auch wenn diese hier nicht aus Fett bestehen, sonder aus Eiweissschnee mit Zucker und einer leckeren Himbeer/Brombeer und Heidelbeerfüllung. Aber auch Gallischokilutschis, welche mit der Sprache der Timelords verziert sind finden sich hier.

Timelord-Teezeit

Im letzten Kapitel steigt der Schwierigkeitsgrad mit der TARIDS und dem Lebkuchen K-9 wieder an. Aber auch Marmeladenkekse findet man hier, auch wenn sie gewiss nicht die Selbstzerstörung der TARDIS bewirken. (Wenn ich mich recht erinnere, waren diese Kekse sowieso blumenförmig!?) Nun kommen nur noch die wibbelig-wabbligen Schablonen zum Zuge, welche einem gewisse Kreationen sicherlich vereinfachen.

Fazit

Im Grossen und Ganzen finde ich als Whovian das Kochbuch „fantastisch“! Aber meine Koch- und Backkünste halten sich leider sehr stark in Grenzen, deshalb wird das meiste von mir wohl nie realisiert werden. Die wirklich schönen und spannenden Gerichte sind halt nun mal die schwierigsten, also werde ich nie über Fischstäbchen mit Vanillesauce hinwegkommen. Diese sind aber im Übrigen erstaunlich lecker, ich empfehle euch, diese unbedingt zu probieren! Die einfachen Rezepte sind meist auch nicht direkt der Zugehörigkeit zu «Doctor Who» einzuteilen, wie z.B. der Fliegenpasta-Salat, welcher einfach mit den Farfalle-Teigwaren zubereitet wird.

Für Whovians, welche eine «Doctor Who» Party planen und nicht zum ersten Mal in der Küche stehen, ist es sicher das passende Buch. Ich fand es echt schade, dass viele Rezepte einfach zu schwierig sind, oder Dinge benötigen, welche man normalerweise nicht zu Hause hat (z.B. Keksausstecher in Handform). Aber im Kochbuch hat es auch immer wieder Bilder und Zitate aus der Serie, und die Zugehörigkeit der Rezepte wird immer schön erklärt. Auch die Anleitung zu den Rezepten ist durchaus machbar gestaltet. So würde ich dem Kochbuch mit einem Auge zugedrückt (oder unter einer Augenklappe versteckt, damit ich die Rezepte nicht vergesse) 7 von 10 Punkten geben.

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