Captain Marvel: Review (spoilerfrei)

Der 21. Film im Marvel Cinematic Universe dreht sich um Vers, eine Kriegerin der Kree. Sie kann sich nicht mehr an ihr Leben vor der Ausbildung als Kriegerin in Hala, dem Hauptplaneten des Kree-Imperiums, erinnern.

Wie der Trailer bereits verrät, führt die Reise zu ihrer Vergangenheit auf die Erde ins Jahr 1995. Weil sie Photonenstrahlen aus ihren Händen abfeuern kann, ist es nur eine kurze Frage der Zeit, bis die Agents von SHIELD auf sie aufmerksam werden. Darunter auch alt bekannte (digital verjüngte) Gesichter wie jenes von Nick Fury.

Mehr möchte ich zum Inhalt nicht sagen, um Spoilers zu vermeiden. 😉

Mir persönlich gefällt die Story gut, auch wenn ich am Anfang etwas Mühe hatte, diese völlig neue Welt der Kree und deren Gegner einzuordnen und direkt mitzukommen. Doch dies legt sich zum Glück schnell und da man zusammen mit Vers auf die Suche nach ihren Erinnerungen geht, entsteht rasch eine Verbundenheit zu ihr. Dies verleiht ihrem Charakter Tiefe und man entwickelt eine Bindung zu der Superheldin. In der Story sind zudem immer wieder neue «AHA-Momente» eingebunden, welche einem ab und an wieder staunen lassen. Dies macht die Geschichte rund um Captain Marvel zu einem abwechslungsreichen und emotionalen Abenteuer, auch wenn man dazu keine Taschentücher braucht. 😉

Wie man es sich vom MCU gewohnt ist, werden die Lachmuskeln auch immer wieder strapaziert. Diverse Sidekicks sorgen für kontinuierliche Gags und durchgehend gute Laune. Dies lockert die Stimmung immer wieder auf und erfrischt die Story. So wird einem definitiv nie langweilig.

Etwas Negatives ist mir jedoch aufgefallen. Ich habe den Film in 3D angesehen, und man merkt ihm definitiv an, dass er für 3D aufgenommen wurde. Viele Szenen wirkten vom Winkel her extrem schön in der dritten Dimension, jedoch war die Qualität eher bescheiden. Auch wenn das bei jedem Film ein bisschen der Fall ist, fiel mir bei Captain Marvel doch auf, dass viele Bilder vor allem im Hintergrund doppelt erschienen. Das war recht enttäuschend, da wie bereits erwähnt viele Aufnahmen perfekt zur dritten Dimension passen würden.

Alles in allem kann ich den Film nur weiterempfehlen. Ich war vor dem Besuch im Kino sehr skeptisch, doch das actionreiche, tiefgründige und doch erfrischend witzige Abenteuer hat mich sehr positiv überrascht. Man hat ein bisschen das Gefühl, als hätte Thanos nun keine Chance mehr in «Avengers: Endgame». Doch als Doctor Strange damals eingeführt wurde, kam einem dieser auch sehr over powered vor und in «Infinity War» war dies auch nicht der Fall. Wir sind also gespannt, auf das Ende der «Phase 3» im MCU. Captain Marvel hat unseren Hunger danach erstmal gestillt und uns die Wartezeit (etwas) erträglicher gemacht. Doch die Vorfreude auf «Endgame» und die Ungeduld wachsen jeden Tag.

Text von Annie

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

search previous next tag category expand menu location phone mail time cart zoom edit close